HAT JAMES CAMERON AVATAR VON KARL MAY ABGESCHRIEBEN?

Karl May schickte seinen Avatar Old Shatterhand in ein fernes Land, wo er für die Weißen Land vermessen sollte. Doch er fand die eingeborenen Indianer, die im Gleichklang mit der Natur lebten, sehr sympathisch und verliebte sich obendrein auch noch in die Eingeborene Nscho-tschi. Nscho-tschi weihte ihn in die Geheimnisse ihres Stammes, der Apachen, ein und es gelang ihr, auch ihren skeptischen Bruder Winnetou davon zu überzeugen, dass der Fremde guten Willens sei und durchaus einer von ihnen, den Roten, werden könnte. Winnetou war es nicht Recht, dass seine Schwester einen Weißen liebt, aber was konnte er schon groß machen: Gegen die Liebe ist bekanntlich kein Kraut gewachsen.
Doch hinter Old Shatterhand lauerten schon die anderen Weißen, die es auf die Bodenschätze der Indianer abgesehen hatten. Vor allem für Gold waren sie sogar bereit, zu morden. Old Shatterhand versuchte zu vermitteln, doch die Gier der Weißen war nicht zu stoppen. Und die Indianer, die mit Pfeil und Bogen kämpften, hatten keine Chance gegen die mit Gewehren bewaffneten Weißen.
Wenn Ihnen diese Geschichte bekannt vorkommt, dann haben Sie entweder den Winnetou-Roman von Karl May gelesen oder James Camerons Avatar gesehen. Nur sind die Roten im Cameron-Film blau und die handelnden Personen haben andere Namen. Aber für die Geschichte gilt: Same old Story! Oder wie sagt James Cameron immer so richtig: die Spezialeffekte sind nicht so wichtig, das Entscheidende für einen guten Film ist eine gute Geschichte. (gottfried distl)


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